Lehrkräfte zeigen sich solidarisch mit den Forderungen der Landesbediensteten in den laufenden Tarifverhandlungen.

Am Mittwoch kamen Lehrkräfte der Max-Eyth-Schule Alsfeld im Rahmen einer aktiven Streikpause zusammen und informierten sich über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen. Die Angestellten im öffentlichen Dienst treten an diesem Tag in den Warnstreik. Ihre aktuellen Forderungen in den Tarifverhandlungen sind neben einer Lohnsteigerung eine Anpassung der Arbeitszeit. Bei Lehrkräften in Hessen steht die Rückführung der Arbeitszeit auf die 40-Stundenwochen noch immer aus. Für die Lohnforderung soll neben dem Anstieg der Gehälter die Einführung einer Entwicklungsstufe 6 in den Entgeltgruppen 9-15 erfolgen. Gerade die langjährig beschäftigten angestellten Lehrkräfte in diesen Entgeltgruppen sind sonst von einer Gehaltsentwicklung abgeschnitten. Eine zentrale Forderung der Angestellten ist auch die zeitgleiche Übertragung der Tarifergebnisse im vollen Umfang auf die Beamten. „Nach einer Nullrunde und einer durch die Schwarz-Grüne Landesregierung verordneten Sparrunde muss auch wieder für die Beamten eine Teilhabe an der allgemeinen Lohnsteigerung erfolgen“, so der Angestelltenvertreter der GEW-Alsfeld Dr. Christoph Stüber.

 

CETA und TTIP , die Abkommen der EU mit Kanada und den USA , drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Im Herbst geht diese Auseinandersetzung in die heiße Phase: EU und USA drücken aufs Tempo und wollen TTIP bis zum Jahresende fertig verhandeln.

CETA ist bereits fertig verhandelt. EU-Kommission und Bundesregierung wollen, dass das Abkommen beim EU -Kanada- Gipfel im Oktober offiziell unterzeichnet wird. Zuvor müssen sowohl der EU -Ministerrat als auch die Bundesregierung entscheiden, ob sie CETA stoppen. CETA dient als Blaupause für TTIP . Schon mit CETA könnten Großunternehmen über kanadische Tochtergesellschaften EU -Mitgliedsstaaten auf Schadensersatz verklagen, wenn neue Gesetze ihre Profite schmälern.

Kurz vor diesen Entscheidungen tragen wir unseren Protest gegen CETA und TTIP auf die Straße! Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit weit über hunderttausend Menschen am Samstag, den 17. September in sieben Städten – in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Damit fordern wir auch die Landesregierun - gen auf, im Bundesrat CETA und TTIP nicht zuzustimmen.

Anfahrt:

Der DGB bietet Sammelanreisen mit dem RMV an. Entsprechend der Anzahl der Voranmledungen stehen Gruppentickets zur Verfügung.

Wir fahren von Dillenburg 9:33, Herborn 9:40, Wetzlar 10:02 und Gießen 10:28 mit dem RE 15109 - (Der Zug hält zwischen Dillenburg und Butzbach an allen Stationen)

Alsfeld ab 9:19 mit Umstieg in Gießen.

 Karten-Service des DGB-Mittelhessen

GEW-Hessen Infos zur TTIP-Demo

Unterrichtsnarterial Sekundarstufe II

 

csm 160609 postkarte besoldungsverweigerung web 3a232dd74aCDU und Bündnis 90/Die Grünen haben am 10. Mai 2016 einen Gesetzentwurf zur VERWEIGERUNG der Besoldungsanpassung der Beamtinnen und Beamten in den Landtag eingebracht. Am 30. Juni 2016 wird es eine Anhörung zu diesem Gesetz geben, die zweite und dritte Lesung sollen dann am 12. und 14. Juni stattfinden.

Dabei bleibt es bei der Absicht der hessischen Landesregierung, die Besoldung ab dem 1. Juli 2016 lediglich um 1 Prozent anzuheben - ein Schlag ins Gesicht der hessischen Beamtinnen und Beamten. In keinem  anderen Bundesland hat sich die Besoldung in den letzten Jahren so schlecht entwickelt wie in Hessen; die Beamtinnen und Beamten werden damit immer weiter von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt.

Der DGB und die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern weiterhin die Übertragung des aktuellen hessischen Tarifergebnisses von 2,0 bzw. 2,4 Prozent für 2015 und 2016 auf den Beamtenbereich. Gerade angesichts der aktuell weiter steigenden Belastung für die Beschäftigten sind die (Nicht) Besoldungspläne und die Einschnitte bei der Beihilfe ein Zeichen der Geringschätzung der Landesregierung  gegenüber den Beamtinnen und Beamten. Die Rückkehr von der 42-Stunden-Woche zur 40-Stunden-Woche ist lange überfällig und darf nicht weiter vertagt werden.

Wir haben gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes verabredet, die Anhörung und die Lesungen des Gesetzes im Landtag kritisch und lautstark zu begleiten.

Zur Unterstützung unserer Forderungen führen alle ÖD-Gewerkschaften unter dem Motto „Wir geben 100 % - sie geben uns 1 %“ eine Postkartenaktion durch. Die Postkarten der GEW findet Ihr in diesem Versand.  Wir bitten Euch deshalb: Beteiligt Euch an der Postkartenaktion, indem ihr auf die Aktion im Kollegium und im Bekanntenkreis aufmerksam macht, Postkarten in der Schule sammelt und sie gemeinsam nach Wiesbaden schickt.

Postkarte

Schickt die Postkarten an:

Volker Bouffier (CDU) oder Tarek Al-Wazir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Alle Landtagsfraktionen und die Landtagsabgeordneten

ADRESSE

Schlossplatz 1–3
65183 Wiesbaden

Sofern Ihr noch weitere Postkarten benötigt, erhaltet Ihr diese auch bei den GEW Kreis- und Bezirksverbänden.