Veranstaltung des Rosa-Luxenburg-Club Vogelsberg / DIE LINKE

Im Rahmen der allgemeinen Diskussion um Inklusion in der Schule, also das gemeinsame Lernen aller Kinder, wird in Hessen zur Zeit u.a. die Frage diskutiert, ob Förderschulen abgeschafft und die dort tätigen speziell ausgebildeten Lehrkräfte an „normale“ Schulen delegiert werden sollen. Im Vogelsbergkreis wurde eine Entscheidung darüber zunächst vertagt, ob und wie es hier weitergeht, steht derzeit in den Sternen. Um diese Diskussion weiter zu befördern und Vor- und Nachteile der Existenz von Förderschulen zu eruieren, laden die Kreistagsfraktion DIE LINKE. Vogelsbergkreis und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen zu einem Gesprächsabend zu diesem Thema ein. Mit Barbara Cardenas, MdL, bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Linken in Hessen und Johannes Battonn von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen haben zwei ausgewiesene Experten ihr Kommen zugesagt. Sie werden in kurzen Eingangsstatements die Lage in Hessen erläutern; anschließend soll breiter Raum für Meinungsaustausch und Diskussion sein. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 4. März um 19.30 Uhr im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld, Hersfelder Straße. Der Eintritt ist frei.

Wie zukunftsfähig ist Inklusive Bildung in Hessen?

Fachtag der GEW Mittelhessen am 15. März 2014
in der Martin-Buber-Schule Gießen
Einführender Vortrag von Prof. Dr. Georg Feuser
Der Eintritt ist frei

Mit Inkrafttreten der „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" im Jahre 2009 ergibt sich die rechtliche Verpflichtung der BRD, die Ziele der Konvention politisch umzusetzen. Dies gilt ebenso für die Bundesländer.

Da Hessen mit einem differenzierten Sonderschulsystem und dem dreigliedrigen Schulsystem über ein ausgesprochen exkludierendes Schulsystem verfügt, ist ein nachhaltiger Umgestaltungsprozess not­ wendig, um ein inklusives Bildungssystem zu entwickeln. Dies kann nur geschehen, wenn die politische Bereitschaft dazu vorhanden ist.

Die im Juni 2012 verabschiedete Novellierung des Hessischen Schulgesetzes verwendet    zwar    den    Begriff „Inklusion", zementiert aber das bestehende exkludierende Schulwesen.· Es stellt Inklusion unter Ressourcenvorbehalt und delegiert damit die Verantwortung an die Schulen. Die schlichte  Umbenennung  des „Gemeinsamem Unterricht" in „Inklusive Beschulung" hat noch nichts mit Inklusion oder den aus der UN-Behindertenrechtskonvention resultierenden Partizipationsrechten der Betroffenen zu tun.

 

Der Kreisverband der GEW Alsfeld veranstaltete seine Mitgliederversammlung mit Neujahrsempfang am Freitag den 24. Januar in der Aula der Max-Eyth-Schule in Alsfeld. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Sigrid Krause und dem Rechenschaftsbericht des Geschäftsführers Ralf Fei erläuterte der Landesvorsitzende Jochen der Nagel in die Auswirkungen des schwarz-grünen Koalitionsvertrages für die Lehrer in Hessen. Die Mitgliederversammlung endete mit einer Ausstellung mit dem Titel „Sie schlagen die Griechen – sie meinen aber uns alle“ des DGB Mittelhessen. Die Ausstellung ist in der kommenden Woche noch in der Max-Eyth-Schule in Raum 302 zu sehen. Der Abend mündete in einem festlichen Neujahrsempfang, der auch in diesem Jahr von Theresia Rhiel und Petra Seling-Ludwig vom Team Café-Sonne des Vereins zur Förderung der Beruflichen Bildung an der Max-Eyth-Schule e.V. organisiert wurde. Die beiden Fachlehrerinnen wurden unterstützt von Schülerinnen und Schülern der zweijährigen Berufsfachschule Ernährung.

Neujahrsempfang Bild 01

Neujahrsempfang Bild 02

 

bild hans klaffl Den Gießener GEW'lern ist es gelungen den Kabarettisten Hans Klaffl mit seinem Programm "40 Jahre Ferien - ein Lehrer packt ein" für einen Auftritt am 20.12 in der Gießener Kongresshalle zu gewinnen. Der Eitrittspreis beträgt für GEW-Mitglieder 10 €, Nicht-Mitglieder zahlen 20 € + 2€ Vorverkaufsgebühr. Karten gibt es ab sofort in der Tourist-Info Kongresshalle, dem Dürerhaus sowie beim Gießener Anzeiger im Urnenfeld Wieseck.
Karten können auch über Ralf Fei oder Karin Hämmelmann besorgt werden.
Bitte dann Mail an:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

GEW fordert Respekt vor Willen der Wählerinnen und Wähler: Kultusministerin Beer muss Steuerverschwendung stoppen!

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen fordert die noch amtierende Hessische Kultusministerin Beer auf, das Wahlergebnis der Landtagswahl zu akzeptieren und die „Aktion Abendröte“ nicht noch auf die Spitze zu treiben. Offenkundig beabsichtigt sie nämlich, noch in den letzten Tagen ihrer Amtszeit die Präsidentenstelle des Landesschulamts (B6 Stelle) zu besetzen und weitere Stellenbesetzungen (B2) für dieses Amt vorzunehmen, obwohl die Mehrheit des zukünftigen Landtags bereits erklärt hat, dieses Amt umgehend wieder abschaffen zu wollen.

"Augenscheinlich hat die FDP aus ihrer Wahlschlappe absolut nichts gelernt und ihre designierte Generalsekretärin will nun weiter Klientelpolitik auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler betreiben", erklärte hierzu der hessische GEW-Vorsitzende Jochen Nagel.

All diese Besetzungen würden uns nach der Wiederabschaffung der gegen das Petitum einer überwältigenden Mehrheit von Expertinnen und Experten durchgedrückten Monsterbehörde dauerhaft viel Steuergeld kosten. Geld, das wir stattdessen dringend für bessere Bildungsangebote in Hessen benötigen.“