Lehrkräfte zeigen sich solidarisch mit den Forderungen der Landesbediensteten in den laufenden Tarifverhandlungen.

Am Mittwoch kamen Lehrkräfte der Max-Eyth-Schule Alsfeld im Rahmen einer aktiven Streikpause zusammen und informierten sich über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen. Die Angestellten im öffentlichen Dienst treten an diesem Tag in den Warnstreik. Ihre aktuellen Forderungen in den Tarifverhandlungen sind neben einer Lohnsteigerung eine Anpassung der Arbeitszeit. Bei Lehrkräften in Hessen steht die Rückführung der Arbeitszeit auf die 40-Stundenwochen noch immer aus. Für die Lohnforderung soll neben dem Anstieg der Gehälter die Einführung einer Entwicklungsstufe 6 in den Entgeltgruppen 9-15 erfolgen. Gerade die langjährig beschäftigten angestellten Lehrkräfte in diesen Entgeltgruppen sind sonst von einer Gehaltsentwicklung abgeschnitten. Eine zentrale Forderung der Angestellten ist auch die zeitgleiche Übertragung der Tarifergebnisse im vollen Umfang auf die Beamten. „Nach einer Nullrunde und einer durch die Schwarz-Grüne Landesregierung verordneten Sparrunde muss auch wieder für die Beamten eine Teilhabe an der allgemeinen Lohnsteigerung erfolgen“, so der Angestelltenvertreter der GEW-Alsfeld Dr. Christoph Stüber.