Der Patient als Mittel, um Erlöse zu optimieren Der Patient wird nicht mehr als Mensch betrachtet, dem es zu helfen gilt, sondern als einen Menschen, mit dem man etwas machen kann. Der Patient, der zum Mittel wird, der Patient, den man benutzt, um Erlöse zu optimieren. Die Frage ist nicht mehr: „was braucht der Patient, sondern was bringt er uns“. Gleichzeitig durchforsten Wirtschaftsberater jede Abteilung, ob ein Vorgang nicht doch noch mit weniger Personal bewältigt werden kann. Viele Ärzte und noch mehr Pfleger*innen wollen und können in diesem System nicht mehr arbeiten, ohne selbst krank zu werden.

In dieser Situation wollen wir vom DGB-Vogelsbergkreis den Film „Der marktgerechte Patient" am Mittwoch, 16.01.2019 um 20.00 Uhr im Kino in Alsfeld zeigen.

Alle Veranstaltungen mit diesem Film werden die Diskussion über die Ausrichtung der Gesundheit am Profit vorantreiben. Deshalb werden wir nach dem Film auch gemeinsam diskutieren. Schaum schlagen Jetzt verkündet der Gesundheitsminister Jens Spahn, 13.000 neue Pflegestellen schaffen zu wollen. Woher er diese Fachkräfte bei den Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern nehmen will, bleibt sein Rätsel. Dass mehr als 50.000 Stellen in den letzten 15 Jahren gestrichen wurden in Folge der marktgerechten Ökonomisierung und der Fallpauschalenregelung, wird dabei aber verschwiegen. Der Film „Der marktgerechte Patient" kommt zur rechten Zeit. Er kann Volksbegehren unterstützen, Bündnisse initiieren. Er liefert Argumente auf Basis einer Ursachenanalyse für alle, die sich für eine menschenwürdige und soziale Gesundheitsversorgung für Beschäftigte und Patienten einsetzen wollen. Deshalb: hinkommen, anschauen und mit uns diskutieren!

DER EINTRITT IST FREI!

Einladung