GEW-Fahrt ein voller Erfolg

Bei herrlichem Wetter machte sich der Kreisverband auf den Weg in die Domstadt Limburg.
Dort angekommen, wurde erst einmal zur Stärkung für die Tagesaktivitäten ein kräftiges Frühstück am Lahnufer eingenommen.
Dann stand die Besichtigung des St. Georgs-Doms mit den sehr kompetenten Schwestern auf dem Programm. In einzigartiger Lage präsentiert sich die siebentürmige Kathedrale auf einem Felsen hoch über der Lahn. Die TeilnehmerInnen zeigten sich beeindruckt von der Eleganz und architektonischen Rhythmik dieses Gotteshauses mit seinen vielfältigen Kunstschätzen.

Nach einer kurzen Mittagsrast in der Obermühle an der Lahn, ging es zur Stadtführung in die Altstadt. Auf den Spuren des Chronisten Tilemann Ehlen starteten wir an der „Plötze bei Ritter Hallstein“ unseren Rundgang. Die hochengagierte und geschätzte Stadtführerin erläuterte uns u.a. die vielfältigen Fachwerkhäuser mit ihren architektonischen Schönheiten aus den vergangenen Jahrhunderten.
Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und waren begeistert. Zum Abschluss unserer Führung ging es zu einem weiteren Highlight in die „Unterwelt“: Wir besuchten, das in einem denkmalgeschätzten Haus aus dem Mittelalter freigelegte jüdische Tauchbad, auch Mikwe genannt.

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Der Krieg ist nichts als die Geschäfte…

Ernstes und Heiteres aus Kabarett, Satire und Poesie gegen Kriegstüchtige von Tucholsky, Kästner, Brecht, Karl Valentin und anderen.

Gesungen und gesprochen von Erich Schaffner, am Klavier begleitet von Georg Klemp:

Erich Schaffner singt und spricht „Der Krieg ist nichts als die Geschäfte…“

Freitag, 05. September 2025, 19:00 Uhr, Rambachhaus, Alsfeld
Lieder und Gesprochenes für und gegen den Krieg von Wolfgang Goethe über Karl Valentin, Bert Brecht bis Joseph Fischer. Am Klavier begleitet von Georg Klemp. Sie ist unruhvoll, die Generation der Künstler, die zwei Weltkriege nicht verhindern konnte. Sie sehen, was ihre Landsleute heute nicht sehen wollen, die Tucholsky, Brecht, Mühsam, Kästner, Weinert, Kraus, Seghers, die Busch, Eisler, Picasso… Wer noch nicht blind ist, komme zu sehen, wer nicht taub, höre!

„Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde. Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Munde liegen…“ hatte Brecht 1953 geschrieben. Die Generation, die von Kriegen die Schnauze voll hatte, stirbt aus. Schaffner, von dieser Generation politisch geprägt, erneuert die Warnungen für die Jungen. Woran liegt es, dass Schüler und Schülerinnen denen er die Lieder und Gedichte der Tucholsky, Brecht, Kästner, die Texte von Kraus und Valentin vorträgt, so beeindruckt sind? Die scheinen nicht zu veralten…Leider!

Tagesfahrt nach Wiesbaden

Im September fand die jährliche Tagesfahrt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Alsfeld statt, die von Karl-Heinz Battenberg organisiert wurde. Ziel war ein kultureller Ausflug, der uns zunächst ins Kloster Eberbach führte.

In Eberbach begann der Besuch mit einer zünftigen Rast, bei der wir uns mit einem herzhaften Frühstück stärkten. Gut gesättigt starteten wir dann in die Führung durch die beeindruckenden Gebäude des Klosters. Besonders faszinierend war das Dormitorium, in dem Szenen aus dem Film Der Name der Rose mit Sean Connery gedreht wurden. Unsere Führerin zeigte uns eine mysteriöse Tür, die als Zugang zu einem geheimen Turm diente, in dem die verbotenen Bücher aufbewahrt wurden – ein Highlight für alle Geschichtsinteressierten und Filmfans. Wer mochte, konnte anschließend die Playmobil-Weltausstellung im Kloster besuchen, die besonders bei einigen Teilnehmern großen Anklang fand.

Nach diesem spannenden Vormittag fuhren wir weiter nach Wiesbaden, wo uns eine kurze Schnuppertour durch die Innenstadt erwartete. Der Startpunkt war der Marktplatz, von dem aus wir die prächtige Kurhalle, das imposante Staatstheater besichtigten und die neugotische Marktkirche. Letzteres bot einen besonderen Anblick, da es von den Besuchern der Connichi – einer Anime-Manga-Convention – bunt dekoriert war. Darüber hinaus konnten wir die Teilnehmer des 25-Stunden-Laufs und des Deutschen Bogensporttages beobachten, die die Stadt mit sportlicher Energie füllten.

Unser nächstes Ziel war der Neroberg, den wir mit der historischen Standseilbahn erreichten. Oben angekommen, besuchten wir die prachtvolle russisch-orthodoxe Kapelle, die mit ihrer goldenen Kuppel und den kunstvollen Verzierungen beeindruckte. Der Tag fand schließlich seinen gemütlichen Abschluss im Biergarten auf dem Neroberg, wo wir bei guter Stimmung und herrlichem Ausblick den Tag Revue passieren ließen.

Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck traten wir am Abend die Heimfahrt nach Alsfeld an. Der Ausflug war ein voller Erfolg und wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

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