Soziales Netz spannen – Sozialstaat verteidigen

Die Angriffe auf den Sozialstaat werden immer aggressiver: Das soziale Netz droht zu reißen. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass Unternehmerverbände oder wirtschaftsnahe Politiker einen neuen Vorschlag zum Sozialabbau machen. Einmal wollen sie das Recht auf Teilzeitarbeit beschneiden. Dann soll es am ersten Krankheitstag keine Lohnfortzahlung mehr geben. Und schließlich wollen sie alle Beschäftigten dazu verdonnern, ihre Zahnarztrechnung komplett selbst zu bezahlen.

Die Attacken haben mit der schlechten Wirtschaftslage zu tun. Vor allem aber damit, dass sich die Unternehmer aus der Verantwortung stehlen wollen. Sie wittern eine gute Gelegenheit, um ihre Kosten zu senken und Schutzregeln für Beschäftigte loszuwerden.

Doch, wer in unsicheren Zeiten auf Sozialabbau setzt, schürt Ängste und gefährdet den wirtschaftlichen Aufbruch. Unser Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, sondern ein Wohlstandsmotor. Ein starker und solidarisch finanzierter Sozialstaat schafft die nötige Sicherheit im wirtschaftlichen Wandel und ist eine Grundlage für Produktivität und Innovation.

Die Gewerkschaften und Sozialverbände sagen ja zur Reform des Sozialstaats, aber Umbau darf nicht Abbau, sondern muss Ausbau heißen: Gute und gesunde Arbeitsbedingungen, eine verlässliche Kinderbetreuung, eine gestärkte gesetzliche Rente, eine gute und effiziente Gesundheitsversorgung und eine würdige Pflege, gleiche Bildungschancen für Alle, soziale Teilhabe sichern.

Diese Kernelemente eines zukunftsfähigen Sozialstaats sind finanzierbar: Indem sich sehr hohe Einkommen, Vermögen und Erbschaften der Solidargemeinschaft nicht länger entziehen.

Deshalb spannen wir auf dem Marktplatz in Alsfeld am 18. Juni um 16:00 Uhr symbolisch ein neues soziales Netz.

GEW Alsfeld beteiligt sich an Protestaktionen gegen Bildungskürzungen

Bildungsgewerkschaft warnt vor Folgen für Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Der Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Alsfeld warnt vor den Folgen der aktuellen Kürzungen im hessischen Bildungssystem. Besonders betroffen sind Schulen in sozial herausfordernden Lagen, die auf zusätzliche Förderangebote und eine ausreichende personelle Ausstattung angewiesen sind. Nach Ansicht der GEW gefährden die Einsparungen die Bildungsgerechtigkeit und verschärfen die ohnehin starke Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft.

„Wer ausgerechnet bei Fördermaßnahmen, dem Sozialindex und an integrierten Gesamtschulen kürzt, nimmt Kindern und Jugendlichen wichtige Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe. Bereits heute leiden viele Schulen unter erheblichem Lehrkräftemangel und steigenden sozialen Herausforderungen. Lehrkräfte arbeiten oft am Limit. Weitere Einsparungen sind deshalb das falsche Signal für die Zukunft des Landes“, erklärt Kreisgeschäftsführer Ralf Fei.

Die GEW Alsfeld sieht darüber hinaus die Zukunftsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft in Gefahr. Bildung ist die zentrale Voraussetzung für Chancengleichheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie. Wenn Unterstützungssysteme abgebaut werden, wächst die Gefahr sozialer Spaltung und politischer Entfremdung. Auch die GEW Hessen hat zuletzt davor gewarnt, dass Bildungskürzungen den demokratischen Zusammenhalt schwächen.

Besonders widersprüchlich erscheint der GEW Alsfeld in diesem Zusammenhang die aktuelle Debatte um das Aussetzen der geplanten BAföG-Reform. Während an Schulen und Hochschulen gespart wird, sollen zugleich notwendige Verbesserungen für Studierende aufgeschoben werden. Damit wird der Zugang zu Bildung für junge Menschen aus einkommensschwachen Familien zusätzlich erschwert. Wer ernsthaft von Chancengleichheit spricht, muss Bildungswege von der Kita bis zum Berufs- oder Hochschulabschluss verlässlich fördern, statt an mehreren Stellen gleichzeitig zu kürzen. Nur so lassen sich die demokratische Kultur stärken sowie die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes sichern.

Der Kreisverband der GEW Alsfeld fordert daher die hessische Landesregierung auf, die Kürzungspläne zurückzunehmen, nachhaltig in Kitas, Schulen, Hochschulen und die Ausbildung von Fachkräften zu investieren sowie sich auf Bundesebene für eine auskömmliche BAföG-Reform und die Finanzierbarkeit von Bildungsinvestitionen einzusetzen. Bildung darf nicht als vernachlässigbarer Kostenfaktor betrachtet werden, sondern muss als Investition in die Zukunft der Gesellschaft verstanden werden.

Der Vorstand der GEW Alsfeld fordert deshalb:

  • die Rücknahme der bereits beschlossenen Kürzungen im Bildungsbereich,
  • zusätzliche Zukunftsinvestitionen in die hessische Bildung,
  • eine auskömmliche BAföG-Reform zur Stärkung der Bildungschancen von Studierenden,
  • die Wiedereinführung der Vermögensteuer,
  • sowie eine stärkere Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften, um die Finanzierung öffentlicher Bildungsaufgaben langfristig zu sichern.

Die Mitglieder des Kreisvorstandes fordern daher Lehrkräfte, Eltern und Lernende dazu auf, sich an den gemeinsamen Aktionen der Kreisverbände Gießen und Alsfeld zur Unterstützung dieser Forderungen zu beteiligen. Diese findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, ab 13 Uhr am Kugelbrunnen in Gießen statt.

Sozialstaat unter Beschuss

Mit Kai Eicker-Wolf (DGB Hessen-Thüringen/ GEW Hessen)

Der Sozialstaat steht in der Kritik: Er gefährde die Wettbewerbsfähigkeit, sei unfinanzierbar, ineffizient, bestrafe Leistung und setze falsche Anreize. Unternehmenslobby, Liberale und Rechte wollen ihn deshalb marktradikal umbauen und Aufgaben sowie Ausgaben streichen. In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und globaler Krisen stellt sich die Frage nach seiner Zukunft daher immer drängender. Was aber ist unter einem Sozialstaat zu verstehen? In welchem Zusammenhang steht er mit Markt und Kapitalismus? Kann er soziale Gerechtigkeit stärken und soziale Ungleichheit abbauen? Was sind die Strukturen und Besonderheiten des deutschen Sozialstaats? Wie wirkten sich die neoliberalen Reformen der letzten Jahrzehnte und die aktuellen Pläne von Kapitalverbänden und Politik aus – angefangen bei sozialer Absicherung über die Regulierung von Arbeitsverhältnissen bis hin zu Fragen von Gesundheit, Wohnen, Bildung, Erziehung, Sozialer Arbeit, Pflege und Altersvorsorge. Wie kann eine Antwort von Gewerkschaften und Sozialverbänden auf diesen Frontalangriff aussehen?

Demos in Kassel und Frankfurt

Alsfeld. Der Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Alsfeld (GEW) ruft zur Teilnahme an den am Samstag, 21. März 2026 um 12 Uhr stattfindenden Demos in Kassel und Frankfurt auf.

  • Wir fordern mehr Investitionen in Personal und Gebäude in Kitas, Schulen und Hochschule und gegen Kürzungen im Bildungsbereich!
  • Für eine verfassungskonforme, amtsangemessene Besoldung. Schluss mit Entscheidungen des Dienstherrn nach Gutsherrenart!
  • ⁠Aktive Unterstützung der Tarifforderungen, für ein starkes Tarifergebnis. Gegen die Spaltung von Tarifbeschäftigten und Beamt*innen!
  • ⁠Für die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Besoldung!

Warum wir für diese Ziele demonstrieren wollen, liegt an den Entscheidungen der Hessischen Landesregierung. Diese hat sich auf Stellenstreichungen an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) geeinigt und will noch 300 weitere Stellen streichen und an der Verschiebung der Altersermäßigung festhalten – trotz eines breit aufgestellten Protests aus Schulen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft!

Damit verstärkt die Regierung die soziale Ungleichheit und verschärft die Situation an unseren hessischen Schulen. Deshalb rufen wir als GEW Alsfeld nicht nur unsere Gewerkschaftsmitglieder auf, an den Demos für eine bessere Bildung in Hessen teilzunehmen.

Sei auch Du dabei, wenn wir am Samstag, 21. März 2026 um 12 Uhr in Frankfurt und Kassel demonstrieren.

Für Teilnehmer an den Demonstrationen ohne Landesticket oder Deutschlandticket übernimmt der GEW-Kreisverband Alsfeld die Kosten für die Zugfahrt. Wendet euch mit dem Nachweis des Zugtickets an den GEW-Kreisvorstand über das Kontaktformular oder per E-Mail.

KI im Betrieb – und jetzt?

Am 25. März 2026 findet von 9:00 bis 15:00 Uhr im DGB-Haus Gießen (Dachsaal) unser erstes Netzwerktreffen im Rahmen des Pilotprojekts „Transfer Arbeitsweltberichterstattung | Betriebliche Mitbestimmung“ statt.

Die Einladung richtet sich an Betriebs- und Personalräte, Schwerbehindertenvertretungen sowie weitere Interessierte.

Ziel ist es, eine möglichst breite und branchenübergreifende Beteiligung aus ganz Mittelhessen zu erreichen.

Beim Netzwerktreffen unter dem Titel „KI im Betrieb – Und jetzt?“ geht es um eine zentrale strategische Frage für betriebliche Interessenvertretungen: Wie können Betriebs- und Personalräte den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Betrieb erkennen, einordnen und aktiv mitgestalten? Viele Betriebe führen derzeit KI-gestützte Anwendungen ein – oft mit erheblichen Auswirkungen auf Arbeitsprozesse, Leistungsbewertung und Kontrollmöglichkeiten. Umso wichtiger ist es, dass Interessenvertretungen frühzeitig Wissen, Austausch und konkrete Handlungsperspektiven entwickeln.

Der Workshop bietet daher die Möglichkeit:

  • sich branchenübergreifend über Erfahrungen auszutauschen,
  • Handlungsspielräume der Mitbestimmung beim Einsatz von KI zu diskutieren und
  • gemeinsam zu erarbeiten, welche betrieblichen Regelungen künftig besonders wichtig werden.

Kai Degenhardt – Tour 2026

„Zwischen Tellerrand und Horizont“

Der bekannte Musiker und Liedermacher Kai Degenhardt hat einen neuen Tonträger veröffentlicht und ist im Rahmen von Vormaiveranstaltungen zwischen dem 28. – 30. April auch in Mittelhessen unterwegs.

28.04.2026, 19:00 Uhr in der Adolf-Spieß-Halle in Lauterbach
Eine Veranstaltung des DGB Kreisverband Vogelsberg

Er zählt zu den profiliertesten politischen Liedermachern deutscher Pro­venienz, der in seiner künstlerischen Arbeit eine klare antifaschistische Haltung einnimmt und dabei selbstverständlich auf das konkret Gesell­schaftliche und die darin wirkenden Herrschaftsverhältnisse Bezug nimmt. Kai Degenhardt zeigt auf, dass ein Sich-Abfinden und -Einrichten in den von äußeren und inneren Zeitenwenden geprägten, dabei immer autoritärer, fremdenfeindlicher und brutaler sich ausformenden, deutschen Zuständen keine Option ist.

Seine Karriere startete der in Hamburg lebende Musiker Ende der 1980er-Jahre als musikalischer Begleiter und Produzent seines Vaters, dem 2011 verstorbenen Liedermacher Franz Josef Degenhardt. Er hat
seitdem acht eigene Alben als Solo-Künstler veröffentlicht. Im Jahr 2023 erschien von ihm im Papyrossa-Verlag: „Wessen Morgen ist der Morgen“ – ein Sachbuch über die Geschichte des Arbeiterlieds.

In seinem aktuellen Programm wird Kai Degenhardt nicht nur Stücke des im Frühjahr erscheinenden neuen Albums „Zwischen Tellerrand und Horizont“ spielen. Es werden auch ein paar ältere, solche aus der Liederkiste der linken Bewegung und sicher auch einige Songs aus dem Werk seines Vaters auf der Setliste stehen.

Man spürt, dass da einer der ganz wenigen zeitgenössischen Vertreter singt, die in diese Tradition des literarisch anspruchsvollen Chansons gehören, welche mit Namen wie Wedekind, Tucholsky, Georges Brassens, Fabrizio De André und natürlich Franz Josef Degenhardt ver­bunden ist.

„…Kai Degenhardt ist einer der wenigen Liedermacher seiner Generation, der sowohl mit einer klaren politischen Position als auch mit musikalischen Ideen aufwarten kann.“ (Jazzthetik)

Holocaust-Gedenktag 2026

Im September 2025 wurde in Alsfeld im Rahmen der 7. Alsfelder Kulturtage der 43. Stolperstein verlegt. Der Künstler und Initiator Gunter Demnig setzte damit erstmals ein Zeichen für ein Opfer der „Euthanasie“-Mordaktionen: Elise Emilie Rau, die am 21. Februar 1941 in Hadamar ermordet wurde. Während die bisherigen 42 Steine an jüdische Opfer des Holocausts erinnern, konnten mittlerweile mindestens 51 Opfer identifiziert werden. Somit stehen noch neun Stolpersteine in Alsfeld aus.

Am Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar 2026, soll an diese neun Menschen erinnert werden: Sara Lind (Alicestr. 10), Siegmund Lindenbaum (Marburger Str. 1), das Ehepaar Ida und Philipp Moses sowie Susanne Rothschild (Jahnstr. 5), das Ehepaar Albert und Cilly Stein sowie das Ehepaar Henny und Levi Stein (alle Fulder Tor 1).

Die diesjährige Gedenkfeier, eine Zusammenarbeit des SPD-Ortsvereins Alsfeld und des DGB-Kreisverbands Vogelsberg, findet am 27. Januar um 17:00 Uhr am Gedenkstein vor dem Amtsgericht statt. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Paule wird Dr. Monika Hölscher in ihrem Beitrag an die Opfer aus Alsfeld erinnern.

Stunden reduzieren – aber wie?

Fortbildungsveranstaltung der GEW-Kreisverbände Lauterbach und Alsfeld
Am 14.01.26, 15:15-17:15 Uhr in der Kreisjugendbücherei
der Max-Eyth-Schule / Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld (Eingang)
Jeweils zum Ende des ersten Halbjahres müssen die Weichen für den Unterrichtseinsatz im kommenden Schuljahr gestellt werden: Wichtige Antragsfristen enden jeweils zum 31. Januar.
Vor diesem Hintergrund wollen wir über die verschiedenen Möglichkeiten zur Reduktion des individuellen Unterrichtseinsatzes informieren sowie über die Rechte und Pflichten, die sich daraus jeweils ergeben.
Themen werden sein:

  • „Bedingungslose“ Teilzeit
  • Teilzeit aus familiären Gründen
  • Stundenreduktion durch Rückgriff auf das Lebensarbeitszeitkonto (LAK)
  • „Altersermäßigungen“
  • Folgen der verschiedenen Reduktionsmöglichkeiten auf Besoldung, Ruhegehalt,
  • Beihilfeanspruch und Nebentätigkeiten
  • Inhalt und Umfang der Dienstpflichten von Teilzeitbeschäftigten
  • Fragen der Teilnehmenden

Eine individuelle Rechtsberatung oder die Berechnung von Ansprüchen Einzelner ist im Rahmen der Veranstaltung allerdings nicht möglich.
Referent ist Klaus Tamme, Rechtsberater des GEW KV Lauterbach, Mitglied im örtlichen Personalrat der Vogelsbergschule Schotten und im Gesamtpersonalrat.
Für die Veranstaltung wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 10,- € erhoben. Mitglieder der GEW sind von diesem Kostenbeitrag befreit.
Die Veranstaltung ist unter der Nummer 0241297903 von der Lehrkräfteakademie Hessen akkreditiert.
Es wird gebeten, sich bis zum 12.01.2026 anzumelden per Mail an: kerstin-dietrich@t-online.de

Jahrzehntelange Verbundenheit zur GEW

Für ihre langjährige Mitgliedschaft im GEW-Kreisverband Alsfeld und ihr Engagement für die Ziele der Bildungsgewerkschaft wurden verdiente Kolleginnen ausgezeichnet. Die Ehrung nahmen Geschäftsführer Ralf Fei (l.) und Rechtsberater Karl-Heinz Battenberg (2. v. l.) vor. Über die Anerkennung freuen sich (im Anschluss v. l. n. r.): Birgit Zinßer (40 Jahre dabei), Ute Groß (25 Jahre), Elke Streiff (40 Jahre) sowie Margit Stumpf, die bereits auf stolze 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann.

Demokratie braucht dich!

Am Mittwoch, den 24. September 2025, um 18:30 Uhr laden der SPD-Ortsverein Romrod, die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), der DGB sowie die Jusos zu einer besonderen Abendveranstaltung ins Dorfgemeinschaftshaus Zell ein.

Unter dem Motto „Demokratie braucht dich!“ steht der Abend ganz im Zeichen von Mitbestimmung, Ehrenamt und dem Einsatz für ein starkes Miteinander. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen – ob in Vereinen, Initiativen oder den kommunalen Gremien vor Ort. Nur so entsteht Zusammenhalt mit Zukunft.

Was Menschen in die Arme von Antidemokraten treibt und wie wir diesem Trend entgegenwirken können, das greift Dr. Ulf Immelt (Organisationssekretär, DGB-Region Mittelhessen) mit einem Impulsvortrag zum Thema „Extremismus“ auf. Dabei wird er unter anderem Ergebnisse aus einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung und Handlungsempfehlungen für mehr Beteiligung vorstellen.

Einen wichtigen Beitrag zum Miteinander leisten Ehrenamtliche in unterschiedlichen Bereichen, weshalb diese anschließend zu Wort kommen sollen. In einem Interviewformat können sie von ihrer Arbeit in Vereinen, der Bedeutung von Gemeinschaft und Möglichkeiten der Mitbestimmung berichten.

Zum Abschluss sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich auszutauschen und dabei zentrale Fragen in den Blick zu nehmen: Was macht ehrenamtliches Engagement aus? Warum ist ein demokratisches Romrod wichtig? Und wie kann ich selbst dazu beitragen?

Die Veranstalter betonen: Gerade in Zeiten, in denen antidemokratische Stimmen lauter werden, ist es wichtig, gemeinsam ein Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt mit Zukunft zu setzen, denn nur so könne der Vogelsberg „Heimat mit Zukunft“ bleiben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – egal ob bereits aktiv oder noch auf der Suche nach dem richtigen Platz für ihr Engagement.