DGB bei der Pendleraktion in Alsfeld

Am 28.09.2022 fand die Pendleraktion des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 12-Euro-Mindestlohn statt. Auf den Bahnsteigen in Alsfeld wurde an den Frühzügen Müsliriegel und Print-Materialien verteilt. „Der Mindestlohn kommt vielen Frauen und geringfügig Beschäftigten zugute“, so DGB-Vorstandsmitglied Dr. Christoph Stüber. Ein Problem sei auch oft, dass der Mindestlohn nicht korrekt ausgezahlt wird – hier unterstützt die Gewerkschaft.

Gewerkschaft lädt Mitglieder zur Fahrt ein

Der Kreisverband Alsfeld der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft lädt ihre Mitglieder mit Familie zur Fahrt in die Keltenwelt am Glauberg ein. Besichtigt wird dort u.a. die Sonderausstellung „KELTEN LAND HESSEN – eine neue Zeit beginnt“. Anschließend wird die Stadt Büdingen mit einer Altstadtführung erkundet. 

Die Fahrt findet am Samstag, den 10.09. statt. Abfahrt ist um 08:45 Uhr am Parkplatz Stadthalle in Alsfeld. Die Ankunft in Alsfeld ist für 19:00 Uhr vorgesehen.

Nähere Informationen (Programm) und Anmeldung unter k.-h.b@t-online.de bzw. unter Telefon 06625/7570

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

Liebe Gewerkschaftlerinnne und Gewerkschaftler,

der Vorstand der GEW Alsfeld würde sich freuen, euch am 15.07. um 16:00 Uhr in der Max-Eyth-Schule auf der diesjährigen Mitgliederversammlung mit anschließendem Sommerbuffet zu begrüßen.

Die Details könnt ihr der anhängenden Einladung entnehmen.

Wir freuen uns auf euer Erscheinen.
Für den Kreisvorstand
Ralf Fei

Einladung – Anmeldung bitte per E-Mail an ralf.fei@gew-alsfeld.de

Traditionelle Maikundgebung auf dem Marktplatz in Alsfeld

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Bei bedecktem, aber trockenem Maiwetter startete die traditionelle Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds auf dem Marktplatz in Alsfeld. Als Hauptredner sprachen der GEW-Kreisgeschäftsführer Ralf Fei und die Charlotte Dick vom DGB-Bezirk Hessen-Thüringen. Durch die Veranstaltung führe Mathias Körner mir einer musikalischen Begleitung durch Milena Buck.
Neben den Hauptreferaten sprachen Bürgermeister Paule und der Bundestagsabgeordnete Felix Döring ihr Grußwort.
Für das leibliche Wohl sorgten die sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen AfA, die IG Bau und Verdi. Mit einem Informationsstand war die GEW-Alsfeld vertreten. Die politischen Parteien waren durch Stände der Alsfelder SPD und der Linke vertreten. Gegen Nachmittag brach die Sonne durch die Wolkendecke und etwas wärmerer Temperaturen luden zu einem Verweilen auf dem Marktplatz ein. Der Deutsche Gewerkschaftsbund zeigte sich als Veranstalter zufrieden mit der Besucherzahl und dem ansprechenden Rahmenprogramm. Es war zu spüren, wie sehr dieses Treffen von den Gewerkschaftern in den letzten beiden Jahren vermisst wurde.

Schulen stehen im neuen Jahr vor erheblichen Herausforderungen

„Die Bediensteten im Bildungsbereich wissen um die enorme Bedeutung von Kitas, Schulen und Hochschulen für die jungen Menschen. Bildungsinstitutionen sind systemrelevant. Der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt deshalb die Absicht, die Bildungsinstitutionen so lange als möglich offenzuhalten. Aber mit der Ausbreitung der Omikron-Variante verschärft sich der schmale Grat zwischen Recht auf Bildung und dem Gesundheitsschutz der Beteiligten“ so der stellvertretende Vorsitzende der GEW Alsfeld, Ralf Fei.

Inzwischen sind Kinder im Kita-Alter die einzige Altersgruppe, für die keinerlei Schutz durch eine Impfung möglich ist. Umso wichtiger wäre ein landesweites verbindliches Testkonzept anhand von kindgerechten Tests, um der aktuellen Lage gerecht zu werden.
Auch in den Schulen bestehen erhebliche Probleme. Bisher sind nur wenige Kinder unter zwölf Jahren geimpft. Zahlreiche Klassenräume sind noch immer ohne Luftfilter. Mit Blick auf die Omikron-Variante ist mit massiven Auswirkungen auf den Schulbetrieb zu rechen. Diese werden von immer mehr krankheits- oder quarantänebedingt fehlenden Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern bis hin zur vollständigen Schließung von zumindest einzelnen Schulen führen. Deshalb bedarf es klarer Rahmenbedingungen aus dem Kultusministerium, die Schulen, Lehrkräfte und Eltern mit möglichem Unterrichtsausfall, Distanz- oder Wechselunterricht nicht alleinlassen.

Trotz Präsenzunterricht hat die Pandemie den Schulbetrieb faktisch bereits seit dem vergangenen Herbst erheblich beeinträchtigt. Immer wieder fehlten an den Schulen Lehrkräfte und Schüler:innen aufgrund der pandemischen Lage. Tests, Stoßlüften und Einschränkungen durch Masken taten ihr Übriges, um nur selten normale Unterrichtssituationen entstehen zu lassen.

Insbesondere bei den nun vor dem Abschluss stehenden Jahrgängen hat sich den vergangenen zwei Jahren ein erhebliches Maß an pandemiebedingtem Unterrichtsausfall angesammelt. Deshalb sind mehr noch als bei den beiden vorangegangenen Abschlussjahrgängen entsprechende Anpassungen der Abschlussprüfungen erforderlich. Die GEW Hessen vermisst bislang eine verbindliche Aussage seitens des Kultusministeriums, ob und in welcher Form die besonderen Rahmenbedingungen bei den 2022 anstehenden Abschlussprüfungen berücksichtigt werden sollen.

Die Aufrechterhaltung der curricularen Standards und Abschlussprüfungen üben einen erheblichen zusätzlichen Druck auf alle Beteiligten aus. In der größten globalen Gesundheitskrise der letzten hundert Jahre sollten wir uns auf die wichtigsten fachlichen Inhalte und auf die psychische Gesundheit sowie das soziale Miteinander in den Schulen kümmern. Dies wäre der Bildung zuträglicher, als die von der Landesregierung aufrechterhaltene Illusion schulischer Normalität. Trotz aller Bemühungen sind wir sehr weit von Normalität entfernt.

Tarifrunde 2021 der Lehrerinnen und Lehrer

Im Rahmen der Tarifrunde 2021 mit dem Land Hessen haben sich Lehrerinnen und Lehrer an der Max-Eyth-Schule Alsfeld während einer aktiven Pause für die Ziele der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stark gemacht
Die Die Lehrkräfte fordern vom Land Hessen eine Gehaltserhöhung um 5 Prozent, mindestens 175 Euro monatlich. Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende sollen 100 Euro mehr erhalten. Zudem fordern sie die der Einschränkung des Befristungswesens an den Hochschulen und einen Tarifvertrags zur Eingruppierung der hessischen Lehrkräfte. Das Land hat in der laufenden Tarifrunde, die am 1. September 2021 mit einer ersten Verhandlung begann, bis heute kein Angebot zur Einkommensentwicklung vorgelegt.
Die Beschäftigten zeigten mit ihren Aktionen, dass ihnen ein paar lobende Worte über ihre herausragende Arbeit in Sonntagsreden nicht ausreichten, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der GEW Alsfeld, Ralf Fei, und führte weiter aus: „In den zurückliegenden eineinhalb Jahren wurde deutlich, dass der öffentliche Dienst in einer vollkommen ungewöhnlichen Krisensituation herausragend funktioniert. Die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen haben engagiert und sehr flexibel reagiert, teils unter widrigen Rahmenbedingungen. Auch das muss jetzt anerkannt werden. Ein Gehaltsplus von 5 Prozent ist vollkommen gerechtfertigt.“
„Die möglicherweise entscheidende Verhandlungsrunde in Hessen startet am 14. Oktober 2021 in Dietzenbach. Erstmals wird in diesem Jahr der Tarifvertrag-Hessen vor dem Tarifvertrag der anderen Bundesländer ausgehandelt. Hessen war 2004 aus dem Arbeitgeberverband, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, ausgetreten. Bei einer möglichen Tarifeinigung Mitte Oktober geht es daher auch um einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der über 10.000 angestellten Lehrkräfte an Hessens Schulen. „Hessen ist das einzige Bundesland, in dem die Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte noch durch einen einseitigen Erlass geregelt ist. Das muss sich endlich ändern“, so Fei weiter.
Die Gewerkschafter:innen fordern zudem, dass das Land die Zusage abgibt, die Steigerung bei den Tarifeinkommen auch auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfänger und Versorgungsempfängerinnen zu übertragen. Eine vollständige Übertragung der Wochenarbeitszeit des Tarifvertrages Hessen auf die Beamtinnen und Beamten stehe seit 2010 aus.

GEW Alsfeld

Unsere Schwerpunkte für die Wahlperiode 2021 bis 2014

  • Wir setzen uns für die Kolleginnen und Kollegen ein, die versetzt werden möchten.
  • Wir versuchen, bei Abordnungen auf verträgliche Lösungen hinzuwirken.
  • Wir geben aktuelle Informationen an die Schulpersonalräte und damit an jede Kollegin und jeden Kollegen weiter.
  • Wir versuchen, bei Konflikten zu vermitteln.
  • Auf Wunsch kommen wir zu Personalversammlungen in die Schulen oder treffen uns mit Kolleginnen und Kollegen, um Probleme zu besprechen.
  • In enger Zusammenarbeit mit den Schulpersonalräten schreiben wir an die Schulträger oder das Ministerium, um auf Missstände hinzuweisen und Lösungen zu erwirken.
  • Wir treffen uns regelmäßig mit den Schulpersonalräten.
  • Wir beantworten täglich per Mail oder telefonisch die Fragen von Kolleginnen und Kollegen, die in den Schulen nicht geklärt werden konnten.
  • Wir versuchen, befristet Beschäftigte bei der Erlangung unbefristeter Verträge oder Verbeamtungen zu helfen.

Ja zur Arbeit der GEW im Gesamtpersonalrat – eure Zustimmung am 04. und 05. Mai 2021

Abitur und andere Prüfungen möglichst durchführen

Der Kreisverband der GEW Alsfeld ist sich mit dem Landesverband Hessen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft einig, dass die Abiturprüfungen möglichst stattfinden sollen. Dies gilt übrigens für alle Prüfungen, die adäquat vorbereitet werden konnten. Denn in diesen Monaten werden in den verschiedenen Schulformen zahlreiche Abschlussprüfungen abgenommen. Im Vogelsberg ist zu beobachten, dass die Prüflinge auch in diesem Jahr mit großer Sorgfalt auf ihre Prüfungen vorbereitet wurden. Die Hygienekonzepte liegen vor und ermöglichen die Durchführung der Prüfungen unter den besonderen Bedingungen. Ich selbst unterrichte Abiturienten:innen und schätze es mit vielen Kolleg:innen so ein, dass die Schüler:innen trotz der widrigen Umstände die Prüfung ablegen möchten, um nach drei Jahren Oberstufe ein „normales“  Abitur zu erhalten, berichtet der Geschäftsführer der GEW Alsfeld, Ralf Fei. In jedem Falle ist es notwendig, dass bei allen Prüfungen auf die besondere Unterrichtssituation im Vorfeld und während der Prüfungen Rücksicht genommen wird. Niemand kann behaupten, dass die jungen Menschen ihre Prüfungen unter normalen Bedingungen ablegen.

Auch der besonderen Belastungssituation der Lehrer:innen in der diesjährigen Prüfungsphase  muss Rechnung getragen werden. Durch die Verlegung von Prüfungsterminen kommt es zu Ballungen von Prüfungen. Hier müssen die betroffenen Lehrkräfte entlastet werden, damit sie ihre umfangreichen  Arbeiten, die mit den Prüfungen zusammenhängen, wie gewohnt sorgfältig leisten können. 

Im Übrigen weise ich darauf hin, dass die Position der GEW-Bundesvorsitzenden oft sehr verkürzt und somit auch zumindest missverständlich dargestellt wurde. Dass es in einer Pandemie auch Situationen geben kann, in welchen keine Prüfungen mehr durchführbar sind, wird niemand ernsthaft bestreiten. Eine solche Situation ist derzeit aber nicht gegeben.