Ersatzlose Streichung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, stattdessen schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Außerdem soll durch die Einführung weiterer kapitalgedeckter Elemente dem Zocken mit der Altersvorsorge der Versicherten an den Börsen Tür und Tor geöffnet werden. So sehen die von der Rentenkommission und von der Bundesregierung abgenickten Pläne zur Rente aus.
Damit nicht genug: Geht es nach den Vorstellungen aus dem Bundeskanzleramt, wird das Arbeitszeitgesetz ausgehöhlt und der 8-Stunden-Tag abgeschafft. 13-Stunden-Schichten sind dann möglich. Gleichzeitig werden tarifliche Regelungen zur Arbeitszeit immer wieder in Frage gestellt. Die 35-Stunden-Woche sei angeblich nicht mehr zeitgemäß, heißt es immer häufiger aus den Vorstandsetagen.
So wird mit der Gesundheit und letztlich mit dem Leben der Beschäftigten gespielt. Dies möchte der DGB auf dem Marktplatz in Alsfeld u. a. mit einem Skelett in Arbeitskleidung verdeutlichen.
Donnerstag 20. August 17 Uhr, Markplatz Alsfeld
