Gemäldegalerie und Kasseler Unterwelten beeindruckten Gewerkschafter

Die Gruppe vor dem Reisbahnbunker und in der Gemäldegalerie auf Schloss Wilhelmshöhe

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Der Kreisvorstand Alsfeld der Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte zum wiederholten Mal seine Mitglieder zu einem Tagesausflug eingeladen. Diesmal ging es gut gelaunt in die Documentastadt Kassel.

Zuerst wurde im Unesco-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe das Schloss besucht. Bei einer hochkompetenten Führung durch die Gemäldegalerie Alte Meister lernten die Gewerkschafter Gemälde der Spätgotik, der Renaissance, des Barocks und des Klassizismus kennen. Meisterwerke u. a. von Rubens, Rembrandt, Jordaens, van Dyck und Hals begeisterten.
Gestärkt nach dem Mittagessen in der Innenstadt ging es in die Kasseler Unterwelten.
Ausgerüstet mit Helmen und Taschenlampen begaben sich die Gewerkschafter in zwei Bunker aus dem zweiten Weltkrieg. Betraten durch eine Gasschleuse, unterirdische Gänge und uralte Gewölbe. Die Teilnehmer hörten Berichte von Zeitzeugen und erfuhren Wissenswertes und Ungeahntes zum Bombenkrieg in Kassel. Sie lernten dabei unter welch schwierigen Bedingungen Schutzsuchende in den Kellern mitunter tagelang verbringen mussten.
Alle hoffen und wünschen, dass sich solch schrecklichen Ereignisse der Naziherrschaft nie wiederholen dürften und warnten vor dem aufkommenden rechtsgerichteten Gedankengut.

Mit diesen nachdenklichen Erinnerungen traten die Gewerkschafter mit neuen Erfahrungen ihre Heimreise nach Alsfeld an.

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